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Phlebochirurgie

Phlebochirurgische Maßnahmen werden typischerweise zur Behandlung der chronisch-venösen Insuffizienz eingesetzt. Betroffen sind meist die V. saphena magna und/oder V. saphena parva, zum Teil mit Insuffizienz der Mündungsklappen. In vielen Fällen sind gleichzeitig auch die Vv. perforantes betroffen. Ausgeprägte Stammvarizen (Krampfadern) stellen nicht nur ein kosmetisches Problem dar, sondern können bei Persistenz über viele Jahre zu Hautveränderungen führen.

Prinzip:
Verschiedene operative Verfahren stehen bei der Therapie der chronisch-venösen Insuffizienz zur Verfügung und werden stadiengerecht durchgeführt: Nach Applikation der Tumeszenz-Anästhesie wird nach einem Schnitt am Übergang zwischen Oberschenkel und Leiste intraoperativ die V. saphena magna an der Mündung an der V. femoralis dargestellt. Danach werden alle zuführenden Seitenäste der V. femoralis ligiert und die V. saphena magna durch Einführen eines Metalldrahtes von proximal nach distal kanalisiert, fixiert und nach Unterbindung der insuffizienten Seitenäste und Perforanzvenen extirpiert (Varizenstripping).

Unmittelbar postoperativ sollte eine Kompressionstherapie mit maßangepassten Kompressionsstrümpfen erfolgen und 2 bis 3 Monate weitergeführt werden.
Wichtig ist zudem, dass sich die Patienten viel bewegen.