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Excimer-Lasertherapie

Bei den Excimer-Lasern, die in der Dermatologie eingesetzt werden, handelt es sich um eine sogenannte Hochdosis UV-B-Therapie.

Diese Geräte senden UV-B Licht mit 308 nm Wellenlänge in sehr hoher Dosis aus. Alternativ gibt es auch Technologien, die mit Blitzlampen arbeiten (Beispiel Gerät „B-Clear®“ der Firma Lumenis®). Die Wirkungsweise dieser Laser bzw. Blitzlampen ist vergleichbar einer UV-B-Bestrahlung, allerdings mit sehr viel höheren Dosen. Dadurch sind deutlich weniger Behandlungssitzungen notwendig. Die Hauptkrankheitsgruppen, die man mit dieser Therapie derzeit behandelt, sind die Psoriasis (Schuppenflechte) und die Vitiligo (Weißfleckenkrankheit).

Die Therapie verläuft so, dass man nur die befallenen Hautareale mit dem Handstück des Excimer-Lasers bzw. der Blitzlampe abfährt und damit belichtet. Die Behandlung wird üblicherweise 3 x pro Woche durchgeführt, für die Psoriasis sind mindestens 10 – 12 Behandlungen notwendig, für die Vitiligo sind Effekte erst nach 15 – 20 Behandlungen sichtbar. Grundsätzlicher Vorteil dieser neuartigen Therapie ist, dass nur die krankhaft befallene Haut bestrahlt wird und die gesunde umgebende Haut nicht mit den UV-B-Strahlen belastet werden muss. Besonders bei der Vitiligo ist das von Vorteil, weil dann der sogenannte Kontrasteffekt, der bei herkömmlichen Bestrahlungen auftritt, nämlich das dunkler werden der umgebenden gesunden Haut gegenüber der nicht pigmentierten befallenen Haut vermieden wird.
Die Nebenwirkungen sind die gleichen wie bei den üblichen UV-B-Therapien: Rötung bis zur Blasenbildung bei Überdosierung sowie Pigmentierung der befallenen Hautareale.